Die Obstmuckelei

Obstwiese im Mai 2024 aus der Vogelperspektive

6 Hektar Obstwiese
im Havelland

Bio-zertifizierter Obstbau,
vielfÀltiger Lebensraum
und Ort der Begegnung.

Pflaumen am Baum

Bio-Obst von
ungespritzten BĂ€umen

Produktion von Tafelobst,
Mostobst und NĂŒssen.

Klee

Nicht nur Birnen
im Havelland 


Biologischer Anbau
mit Arten- und Sortenvielfalt

Merinoschafe weiden auf der Obstwiese

VielfÀltiger Lebensraum
vor den Toren Berlins

Über 600 ObstbĂ€ume, 1,5 km
Hecken, Weidetiere, Honigbienen,
Wildpflanzen und Wildtiere.

Begegnung auf der Obstwiese

Raum fĂŒr Aktion
und Austausch

Teamtage und Social Days
unter ObstbĂ€umen fĂŒr eine
lebendige Kulturlandschaft

Die Obstmuckelei bei Nauen

Bio-Obstwiese und artenreicher Lebensraum im Havelland

Die Obstmuckelei ist eine 6 Hektar große Bio-zertifizierte Obstwiese. Hier wachsen über 600 Apfel-, Birnen-, Pflaumen, Kirsch- und Walnussbäume.
Ich produziere hier hochwertige Bio-Lebensmittel und entwickle gleichzeitig einen ökologisch wertvollen Lebensraum.

Die benachbarte Schäferei Biermann lässt ihre Merino-Schafe regelmäßig unter den Bäumen weiden. Nachdem ich die Imkerei eingestellt habe, stellt eine Kollegin ihre Bienenvölker zur Obstblüte in die Obstmuckelei. Aktuell weiden hier auch Esel. 


Konstantin Schroth

Ich bin Konstantin Schroth. Ich bin Landschaftsökologe, zertifizierter Obstgehölzpfleger (PV) und bewirtschafte seit 2020 die Obstmuckelei.
Besonders begeistert bin ich von unbehandelten, vollreifen Früchten und unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
Deshalb mache ich das hier. Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich gerne direkt über mein Kontaktformular erreichen.

Obstbaumschnitt, Baumpflanzungen und Beratung?
Bitte besuchen Sie mich auch auf der-obstbÀumerich.de

Die Obstmuckelei in Zahlen

Bio-zertifizierte FlÀche
0 ha

Bio-zertifizierte FlÀche

ObstbÀume und -gehölze
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ObstbÀume und -gehölze

Hecken
0 km

Hecken

Neupflanzungen seit 2020
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Neupflanzungen seit 2020

Seit der Übernahme der Obstwiese im Jahr 2020 habe ich über 150 Bäume und etwa 500 Heckenpflanzen neu gepflanzt. Diese Pflanzen zu etablieren und zu entwickeln erfordert kontinuierliche Pflege – von der Wässerung und dem Baumschnitt bis hin zur Bodenverbesserung und Baumscheibenpflege.

Mein Ziel ist die nachhaltige Produktion von Tafelobst, Mostobst und Nüssen, während ich sukzessive auch den Anteil an Wildobst erhöhe.

FlÀchensicherung & Perspektive

Eine Sensation: Gemeinsamer Erwerb 2020

2020 konnte ich die Fläche gemeinsam mit der Kulturland-Genossenschaft und vielen Unterstützer:innen erwerben. Für mich persönlich war das eine Sensation. Durch einen unbefristeten Pachtvertrag besteht nun eine langfristige Perspektive für die Obstwiese und meine Vision für sie.

Gemeinsamer Erwerb der Obstwiese im Havelland, 2020
Gemeinsamer Erwerb der Obstwiese im Havelland, 2020

Bewirtschaftung: in Jahrzehnten denken

Vielfalt in Zeiten des Klimawandels

Eine Obstwiese zu bewirtschaften bedeutet in Jahrzehnten zu denken. Denn viele der Bäume hier können über 100 Jahre alt werden.
Daher beschäftigt mich, welche Baum- und Straucharten (bzw. welche Sorten) auch im 22. Jahrhundert noch hier wachsen und für Menschen und Umwelt einen Nutzen haben können. Um Antworten zu finden, setze ich auf Vielfalt bei Obstarten und -sorten sowie verschiedene Bewirtschaftungsmethoden.
Dazu kommt der kontinuierliche Austausch mit Kolleg*innen aus ganz Deutschland.

Neben „klassischen“ Obstarten wie Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume wachsen in der Obstmuckelei auch Maulbeeren, Felsenbirnen und Kornelkirschen. Und es geht stetig weiter in Richtung Vielfalt.
Denn wer weiß schon genau, wie warm und trocken es noch wird, welche Schädlinge auftreten werden und wie es mit unserem Grundwasser weitergeht? 

Apfelernte und Kiste

Handverlesene Äpfel

Beetvorbereitung fĂŒr Neupflanzungen

Bodenverbesserung für Neupflanzungen

Schafe auf vertrockneter Wiese

Klimawandel: wenn die Wiese nicht mehr grün ist