Die Obstmuckelei
Die Obstmuckelei bei Nauen
Bio-Obstwiese und artenreicher Lebensraum im Havelland
Die Obstmuckelei ist eine 6 Hektar große Bio-zertifizierte Obstwiese. Hier wachsen über 600 Apfel-, Birnen-, Pflaumen, Kirsch- und Walnussbäume.
Ich produziere hier hochwertige Bio-Lebensmittel und entwickle gleichzeitig einen ökologisch wertvollen Lebensraum.
Die benachbarte Schäferei Biermann lässt ihre Merino-Schafe regelmäßig unter den Bäumen weiden. Nachdem ich die Imkerei eingestellt habe, stellt eine Kollegin ihre Bienenvölker zur Obstblüte in die Obstmuckelei. Aktuell weiden hier auch Esel.
Ich bin Konstantin Schroth. Ich bin Landschaftsökologe, zertifizierter Obstgehölzpfleger (PV) und bewirtschafte seit 2020 die Obstmuckelei.
Besonders begeistert bin ich von unbehandelten, vollreifen Früchten und unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
Deshalb mache ich das hier. Bei Fragen oder Anregungen können Sie mich gerne direkt über mein Kontaktformular erreichen.
Obstbaumschnitt, Baumpflanzungen und Beratung?
Bitte besuchen Sie mich auch auf der-obstbÀumerich.de
Die Obstmuckelei in Zahlen
Bio-zertifizierte FlÀche
ObstbÀume und -gehölze
Hecken
Neupflanzungen seit 2020
Seit der Übernahme der Obstwiese im Jahr 2020 habe ich über 150 Bäume und etwa 500 Heckenpflanzen neu gepflanzt. Diese Pflanzen zu etablieren und zu entwickeln erfordert kontinuierliche Pflege – von der Wässerung und dem Baumschnitt bis hin zur Bodenverbesserung und Baumscheibenpflege.
Mein Ziel ist die nachhaltige Produktion von Tafelobst, Mostobst und Nüssen, während ich sukzessive auch den Anteil an Wildobst erhöhe.
FlÀchensicherung & Perspektive
Eine Sensation: Gemeinsamer Erwerb 2020
2020 konnte ich die Fläche gemeinsam mit der Kulturland-Genossenschaft und vielen Unterstützer:innen erwerben. Für mich persönlich war das eine Sensation. Durch einen unbefristeten Pachtvertrag besteht nun eine langfristige Perspektive für die Obstwiese und meine Vision für sie.
Bewirtschaftung: in Jahrzehnten denken
Vielfalt in Zeiten des Klimawandels
Eine Obstwiese zu bewirtschaften bedeutet in Jahrzehnten zu denken. Denn viele der Bäume hier können über 100 Jahre alt werden.
Daher beschäftigt mich, welche Baum- und Straucharten (bzw. welche Sorten) auch im 22. Jahrhundert noch hier wachsen und für Menschen und Umwelt einen Nutzen haben können. Um Antworten zu finden, setze ich auf Vielfalt bei Obstarten und -sorten sowie verschiedene Bewirtschaftungsmethoden.
Dazu kommt der kontinuierliche Austausch mit Kolleg*innen aus ganz Deutschland.
Neben „klassischen“ Obstarten wie Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume wachsen in der Obstmuckelei auch Maulbeeren, Felsenbirnen und Kornelkirschen. Und es geht stetig weiter in Richtung Vielfalt.
Denn wer weiß schon genau, wie warm und trocken es noch wird, welche Schädlinge auftreten werden und wie es mit unserem Grundwasser weitergeht?